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2. Dresden calling – Aktiv werden gegen den Naziaufmarsch im Februar 2010

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When:
Saturday, Nov 7, 2009 9:50 AM


Where:
DGB Haus
Schützenplatz 14
Dresden
Sachsen
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Aktionskonferenz am 06./07. November 2009 in Dresden Erneut planen Nazis aus ganz Deutschland und Europa im Februar 2010 zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens aufzumarschieren.

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Samstag, 07.11.2009 DGB-Haus (Schützenplatz 14), Dresden 10.00 - 13.00 Uhr Workshops A: „Nazis blockieren: Rechtliche Situation, Ängste und Aufklärung“ mit Peer Stolle / Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (Berlin) und Susanne Falke / Netzwerk bewegungsorientierter Aktions-Trainer_innen „skills for action“ Massenblockaden in der Tradition des zivilen Ungehorsams sind eine Antwort auf eine Polizeistrategie der Abschreckung und Einschüchterung durch restriktive Auflagen und Spezialeinheiten. In Hannover und Dresden gab es deshalb Versuche öffentliche Aktionstrainings zu behindern. Rechtsanwalt Peer Stolle wird die juristische Debatte um Blockaden erläutern. Susanne Falke von „skills for action“ wird von Erfahrungen mit Blockadeaktionen von Heiligendamm bis Köln berichten. B: „Dresden 2010: Aktiv werden im Vorfeld“ mit Vertreter_in NoPasarán! (Berlin) und Sven Richwin / Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (Berlin) Der Nazi-Aufmarsch in Dresden ist nur zu stoppen, wenn sich massenhaft Menschen querstellen. Doch wie ist im Vorfeld des 13. Februar das Bewusstsein für die Notwendigkeit zivilgesellschaftlichen Handelns gegen Neonazis zu wecken? In diesem Workshop sollen lokale Handlungsstrategien und Aktionsmöglichkeiten gegen Rechts vorgestellt, erarbeitet und diskutiert werden. C: „Erfolgreich gegen Nazis: Beispiele aus Köln und Berlin“ mit Vertreter_innen der Interventionistischen Linken (Köln), Christoph Ellinghaus vom Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus und Vertreter_in des Bündnis „Gemeinsam gegen Rechts“ (Berlin) Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine Aktion gegen Nazis gut läuft? Gibt es so etwas wie „Erfolgsfaktoren“, die sich verallgemeinern und auf Dresden anwenden lassen? Und wenn ja, welche sind dies? Darüber diskutieren wir mit Aktivist_innen aus Köln zur Blockade des Anti-Islam-Kongresses im September 2008, aus Jena zu den Bündnisaktivitäten gegen das Fest der Völker und aus Berlin zu den Aktionen gegen die NPD am 1. Mai 2009. D: „Gemeinsam gegen Nazis: Spektrenübergreifende Zusammenarbeit“ mit Olaf Schwede / DGB-Jugendbildungsreferent (Hamburg), Julia Bonk / MdL DIE LINKE. (Dresden) (verhindert) und Vertreter_in NoPasarán! (Hamburg) Das Beschreiben möglicher gemeinsamer Ziele und Darstellen unterschiedlicher Strategien antifaschistischer Praxis ist das Ziel dieses Workshops. Beachtung soll die unterschiedliche politische Herkunft der teilnehmenden Organisationen und Gruppen finden. Über Berichte von konkreten Erfahrungen soll das Entwickeln erster gemeinsamer Grundlagen folgen. E: "Jedes Jahr noch mehr Nazis in DD - Wie konnte das passieren?“ mit Johannes Lichdi / MdL Bündnis 90/Die Grünen (Dresden), Grit Hanneforth / Kulturbüro Sachsen (Dresden) und Vertreter_in NoPasarán! (Dresden) Obwohl es in der Vergangenheit Ansätze gab, Proteste gegen Naziaufmärsche von Seiten der Stadt mit zu organisieren, waren diese nicht ausreichend, ein weiteres Erstarken der Naziaufmärsche am 13. Februar zu verhindern. Am Rathaus selbst, immer wieder Abschlußkundgebungsort der Nazis, wurden Protestäußerungen oft behindert oder verboten. Im Workshop werden die Referent_innen einen Rückblick auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre geben. Ziel ist es, Perspektiven und Voraussetzungen für einen Erfolg antifaschistischer Gegenaktivitäten aufzeigen F: „'Trauma Dresden': Gedenken vs. Anti-Nazi-Protest“ mit Hildegart Stellmacher / Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. (Dresden) und Vertreter_in NoPasarán! (Dresden) Der Naziaufmarsch fällt 2010 auf den 65. Jahrestag der Bombardierung. Die Kontroverse um stilles Gedenken und lauten Protest wird wieder aufleben. Mit dem Vorwand einer Kultur des Erinnerns macht die Rechte Politik. Im Workshop werden wir den gedenkpolitischen Diskursen nachgehen, praktische Kritik am momentanen Stand der Debatte äußern und Konsequenzen für unsere Aktivitäten gegen Rechts ziehen. 13.00 - 14.30 Uhr Mittagspause 14.30 - 17.00 Uhr „Wie geht’s weiter?“ Abschlussveranstaltung mit Präsentation der Workshop-Ergebnisse

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